HISTORIE

Output-Management für Großrechner
Neben dem Handel mit Softwareprodukten für das Output Management auf Mainframes sowie Ergänzungen zum Datenbanksystem DB 2 beginnt DETEC schon während der Aufbauphase Ende der 80er Jahre mit der Entwicklung des eigenen Softwareprodukts LaserSoft. 1991 wird die erste Produktversion für Großrechner freigegeben, erste Anwender kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. 1993 initiiert DETEC die Gründung der LaserSoft User Group, die seither jährlich eine zweitägige Konferenz durchführt.

LaserSoft® für Client-Server-Systeme
Von 1993 bis 1996 werden mehrere neue Mainframe-Produktversionen auf den Markt gebracht und parallel hierzu die LaserSoft-Produktreihe für Client-Server-Systeme entwickelt. Das 1996 erstmalig vorgestellte LaserSoft/UNIX unterstützt heute alle bedeutenden Linux- und Unix-Plattformen, die Windows-Welt wird 1998 mit LaserSoft/NT eingebunden. 

Vertrieb in Europa und den USA
Außerhalb des deutschen Sprachraums wird das LaserSoft-System ab 1998 unter dem Produktnamen „ LibertySoft“ verkauft. In den Benelux-Ländern, Frankreich, Italien, Großbritannien und Skandinavien werden Partner für den Vertrieb und Kundenservice gewonnen, 1999 eine Vertriebsvereinbarung mit einem amerikanischen Partner getroffen.

Module für flexibles Dokumenten-Layout und Personalisierung
1999 wird LaserSoft um die Komponenten LS/Designer und LS/Mail-NT erweitert. LS/Designer ist eine Layout-Umgebung mit grafischer Benutzerschnittstelle (GUI) für die Gestaltung von Dokumenten unter Windows und Linux. Mit LS/Mail-NT können PDF-Dokumente zusammen mit personalisierten Anschreiben automatisch per E-Mail gesendet werden. 2001 erhält das LaserSoft-System Funktionen für das Sortieren und Verteilen der produzierten Dokumente an Drucker, Fax- und E-Mail-Schnittstellen sowie Archivsysteme. Für jeden Empfänger können die Dokumente individuell gestaltet werden. Seit 2002 können Dokumente im XML-Format, seit 2003 auch im HTML-Format ausgegeben werden. Die Ansicht der Dokumente erfolgt nunmehr über normale Web-Browser. Die Produktpalette wird um LS/View für die Druckvorschau der produzierten Dokumente ergänzt. 

Dokumente automatisch aktualisieren und ergänzen

Die Flexibilität des LaserSoft-Systems demonstriert DETEC während der Infotage im Frühjahr 2003: Erstmals können gestaltete Dokumente während des Herstellungsprozesses automatisch mit Inhalten aus fremden Applikationen (z. B. Web Services) ergänzt werden. So werden die Positionen der mit LaserSoft erstellten Depotauszüge um sekunden-aktuelle Kurse ergänzt – realisiert über Webzugriffe auf die aktuellen Wertpapierkurse.

Startschuss für die neue Software-Generation
2003 wird mit der Entwicklung des LaserSoft-Nachfolgers für Client-Server-Plattformen begonnen: Hohe Flexibilität, einfache Wartung, Transparenz und Performance werden als Ziele formuliert. Objektorientiertes Design als Entwurfsgrundlage, Unicode als Grundlage aller internen Verarbeitungen, die Anwendung einer grafischen Benutzerschnittstelle (GUI) für sämtliche Konfigurations- und Layout-Aufgaben des Anwenders und die objektorientierte Realisierung des Produktes in C++ werden vereinbart.

DoXite® wird als Prototyp vorgestellt
Bis 2005 werden die Hauptkomponenten – Integrated Configuration Environment, Process Control, Data- und Document Styler – entwickelt und der Produktname „DoXite“ nach einer internen Ausschreibung festgelegt. Auf der Jahrestagung 2005 wird ein Prototyp  vorgestellt und angekündigt, dass LaserSoft-Anwender mit laufendem Wartungsvertrag ein Upgrade auf das neue Produkt ohne zusätzliche Kosten erhalten.

Lösungen für SAP®-Umgebungen und die Archivierung von PDFs

Parallel zur Entwicklung des neuen Flaggschiffs DoXite werden 2006 in der Zusammenarbeit mit externen Entwicklungspartnern kleinere Softwareprodukte entwickelt, darunter mySPAD® für die zentrale Druckerverwaltung in SAP-Systemen und deren Synchronisation mit  den Druckerdefinitionen im Output-Management-System. Und mit myPDFconvert® bietet DETEC eine ISO-konforme Lösung für die Erzeugung und Konvertierung von Dokumenten in das PDF/A-Format zur Langzeitarchivierung an. Durch Kooperation mit dem Partner secrypt, Berlin, können die PDF/A-konformen Dokumente auch digital signiert werden, wodurch DETEC den Anwendungsbereich E-Billing erschließt. Anfang 2007 steht myPDFconvert® für den Vertrieb zur Verfügung. Unter anderem erwirbt eine Versicherungsgesellschaft 40.000 myPDFconvert-Einzelplatzlizenzen.

DoXite 1.0 wird freigegeben und von SAP zertifiziert

Nach Testläufen im April und Juli 2007 wird im Dezember 2007 das Release 1.0 von DoXite zum Einsatz freigegeben. Auf DoXite-Informationsveranstaltungen für LaserSoft-Anwender und in Kundenworkshops wird das neue Produkt vorgestellt. Im Februar 2008 erteilt die SAP AG dem neuen DoXite-System alle Zertifizierungen für externe Dokumentenformatierer. Schulungen und die Vorstellung erster DoXite-Produktivanwendungen sind auch zentrales Thema der DETEC User Group-Jahrestagung im Mai 2008.

DETEC ist Mitglied der Beta Systems Group
Als jüngste Tochter und Konzerngesellschaft der Beta Systems Software AG (Berlin) nutzen wir seit Anfang 2009 vielfältige Kooperationsmöglichkeiten. Unsere Kunden profitieren von einem erweiterten OM-Produktportfolio für sämtliche Plattformen, dem gestärkten internationalen Vertrieb und verbesserten Services vor Ort.

UNICOM Systems übernimmt die DETEC Software GmbH 
Mit Wirkung zum 31. Juli 2012 übernahm die UNICOM Systems, Inc., ein global tätiger IT-Anbieter und Unternehmen der UNICOM-Gruppe, alle Geschäftsanteile der DETEC Software GmbH von der Beta Systems Software AG. Infolge der Übernahme wurde DETEC zu einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der UNICOM.